Unkräuter und Wildkräuter
Unkräuter a-z in der Unkraut-Datenbank
Unkräuter nach deutschen Namen
Unkräuter nach botanischen Namen
In unserer Unkräuter bzw. Wildkräuter-Datenbank möchten wir Ihnen Infos,
Beschreibungen und Fotos zu den häufigsten Garten-Unkräutern geben.
Im Folgenden finden Sie sowohl deutsche Namen als auch die
botanischen Namen für Un- und Wildkräuter, die Sie zu einer Seite mit
Beschreibung und Fotos vom entsprechenden Unkraut bringen werden.
Auch möchten wir Ihnen zeigen, dass viele Kräuter auch als
Wildstauden (z.B das Weidenröschen) in naturnahen Gärten oder Wiesen
den Betrachter begeistern können; denn diese können mit ihrer
"natürlichen" Schönheit durchaus mit den üblichen Zierpflanzen.
Wildkräuter als Zeigerpflanzen
Wildkräuter werden oft als Zeigerpflanzen verwendet, d.h. aufgrund des natürlichen Vorkommens von Wildkräutern kann man Rückschlüsse auf den Bodenzustand und die Klimabedingungen des Standortes schließen. Im optimalen Fall trifft man eine Pflanzengemeinschaft an, die einem die genauesten Aussagen liefern kann... weitere Infos zu Zeigerpflanzen.
Was sind Unkräuter bzw. Wildkräuter ?
Wildkräuter sind züchterisch nicht veränderte, wild wachsende, krautige
Pflanzen. Wenn sie an Standorten auftreten, wo sie von uns nicht
erwünscht sind, werden Wildkräuter als Unkräuter bezeichnet.
Wildkräuter werden aufgrund ihrer Vermehrung in zwei Gruppen eingeteilt: Auf der einen Seite die Samenunkräuter, auf der anderen die Wurzelunkräuter. Diese Einteilung ist nicht ganz richtig, da Wurzelunkräuter natürlich auch Samen bilden und sich über diese vermehren können.
Samenunkräuter sind oftmals einjährig, also nicht
ausdauernd. Sie können sich nur über Samen vermehren. Samenunkräuter
sind z.B. Franzosenkraut, Gemeines Kreuzkraut und Vogelmiere.
Wurzelunkräuter sind hingegen mehrjährige, also
ausdauernde Pflanzen, die eine Speicherwurzel oder einen Wurzelstock
haben (siehe Löwenzahn). Diese Unkräuter breiten sich sowohl über Samen
als auch über Ausläuferwurzeln (= Rhizome) aus. Wurzelunkräuter sind
z.B. Giersch, Löwenzahn, Quecke, Huflattich, Große Brennessel, Distel
und Acker-Schachtelhalm.
Wildkräuter - mehr Schaden als Nutzen ?
Wildkraut wird dann zum Unkraut, wenn sie an Standorten wachsen, wo sie
dem Menschen bzw. den angebauten Pflanzen schaden. Dies kann z.B. im
Ackerbau oder in Baumschulen sein, wenn die Unkräuter die Entwicklung
der angebauten Pflanzen hemmen, da sie als Konkurrenz (um Licht, Luft,
Raum, Wasser und Nährstoffe) zu den Kulturpflanzen auftreten. Weiterhin
werden Kulturarbeiten erschwert (z.B. beim Auftritt von Quecke in einem
Baumschul-Bestand). Auch können die Unkräuter als Wirte für Krankheits-
und Schaderreger dienen. Dies sind alles ärgerliche, aber vor allem
kostspielige Angelegenheiten für einen Landwirt oder Gärtner.
Trotz der ganzen negativen Folgen, die Unkräuter mit sich
bringen, muss man letztlich zu dem Schluss kommen, dass die
Pflanzengruppe der
Denn sie dienen vielen Tierarten als Futterquelle und
Unterschlupf und nehmen so eine wichtige Position im Ökosystem ein;
sie stellen als Wildformen unserer heutigen Kulturpflanzen ein wichtiges Gen-Zentrum für die Züchtung dar;
die Wildkräuter dienen der Menschheit seit Jahrhunderten als Heilpflanzen;
sie tragen zur Bodenverbesserung bei, indem sie den Boden durchwurzeln, vor Erosion und Austrocknung schützen;
letztlich können Wildkräuter dem Gärtner als Zeigerpflanzen dienen, d.h. sie zeigen aufgrund ihres Vorkommens den Zustand eines Bodens an.