Wurzelunkräuter
Allgemeines zu WurzelunkräuterEs gibt zwei große Gruppen von Unkräuter: Auf der einen Seite die Wurzelunkräuter und auf der anderen die Samenunkräuter. Diese Wurzelunkräuter haben ihren Namen aufgrund ihrer Hauptvermehrungsart erhalten; denn Wurzelunkräuter breiten sich hauptsächlich über Rhizome (= unterirdische Wurzelausläufer) oder ähnliche Wurzel-Organe aus. Aber dennoch bilden auch diese Unkräuter Samen aus, die auch zu einer Vermehrung beitragen können.
Deswegen sollten Sie vor Fräsarbeiten den Boden gründlich von Wurzelunkräutern befreien, denn durch das Fräswerk werden die Pflanzen in hunderte kleiner Stücke zerschlagen und es kommt somit zu einer rasanten Vermehrung. Wurzelunkräuter sind sehr schnellwüchsig: Wenn sie halbwegs gute Lebensbedingungen (Wasser, Licht und Nährstoffe) haben, verbreiten sich die Wurzelunkräuter rasend schnell – und machen uns Gärtnern das "Gärtnern" schwer.
Allgemeine Tipps zum WurzelunkrautVorm Fräsen oder Arbeiten mit anderen Bodenbearbeitungsmaschinen sämtliche Wurzelunkräuter entwerfen; Wurzelunkräuter nicht kompostieren - die Wurzeln werden in der Regel nicht komplett abgetötet.
Allgemeine Tipps zur Bekämpfung und Eindämmung von WurzelunkräuternBeete schon im März, bei den ersten Anzeichen von Unkräutern, die Beete lockern und die kleinen Unkräuter samt Wurzeln entfernen (entweder durch "zupfen" oder hacken), im Mai sollte dieses wiederholt werden; Rasenflächen vor jeder Blüte von Wurzelunkräutern mähen; Wurzelunkräuter ausstechen, gegebenenfalls Herbizide gegen zweikeimblättige Unkräuter einsetzen; Gehwege schon im Frühjahr (Anfang bis Mitte April) mit entsprechenen Herbiziden (z.B. Vorox) behandeln - Alternativen sind Abflammen oder Speisesalz in kleinen Gaben ausstreuen.
Spezielle Bekämpfung-Tipps für WurzelunkräuterBekämpfung von Löwenzahn, Distel und Ackerschachtelhalm
häufige Wurzelunkräuter
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