Samenunkräuter
Allgemeines zu SamenunkräuterEs gibt zwei große Gruppen von Unkräuter: Auf der einen Seite die Wurzelunkräuter und auf der anderen die Samenunkräuter. Diese Samenunkräuter blühen in der Regel in den Sommermonaten und bilden dabei tausende von Samen aus. Diese können durch Tiere oder den Wind schnell verbreitet und leicht zur Plage in unserem Garten werden - sei es in Staudenbeeten oder auf einer gepflegten Rasenfläche.
Samenunkräuter sind oftmals einjährig, also nicht ausdauernd, d.h. wenn Sie im ersten Jahr die Blüten und Samen der Samenunkräuter bekämpfen, sollten Sie im zweiten Jahr von neuen Samenunkräutern verschont bleiben. Denn Samenunkräuter können sich nur über Samen vermehren. Samenunkräuter sind sehr schnellwüchsig: Wenn sie halbwegs gute Lebensbedingungen (Wasser, Licht und Nährstoffe) haben, verbreiten sich die Samenunkräuter rasend schnell – und machen uns Gärtnern das "Gärtnern" schwer.
Samenunkräuter: Tipps zur Bekämpfung und EindämmungDie Beete schon im März, bei den ersten Anzeichen von Unkräutern, lockern und die kleinen Unkräuter entfernen (entweder durch "zupfen" oder hacken), im Mai sollte dieses wiederholt werden; Samenunkräuter auf Rasenflächen sollten vor jeder Blüte gemäht werden, denn ohne Blüte keine Samen und somit keine Vermehrung der Samenunkräuter; Gehwege schon im Frühjahr (Anfang bis Mitte April) mit entsprechenen Herbiziden (z.B. Vorox) behandeln - Alternativen sind Abflammen, "Zupfen", Hacken oder Speisesalz in kleine Gaben ausstreuen.
häufige Samenunkräuter
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