Gräser und Ziergräser
Ziergräser a-z im online Gräser-Katalog
Gräser nach deutschen Namen
- Bärenfellgras
- Blaugras
- Blauschwingel
- Blaustrahlhafer
- Blutgras, Japanisches Blutgras
- Chinaschilf
- Chinaschilf, Feinhalm-Chinaschilf
- Chinaschilf, Riesen-Chinaschilf
- Fuchsrote Segge
- Japan-Berggras
- Japan-Berggras, Buntes Japan-Berggras
- Japansegge, Bunte Japansegge
- Haar-Hainsimse
- Lampenputzergras
- Lampenputzergras, Rotes Lampenputzergras
- Pampasgras
- Pampasgras, Kleines Pampasgras
- Pfeifengras
- Rasenschmiele
- Reitgras
- Rutenhirse
- Schlangenbart
- Schlangenbart, Schwarzer Schlangenbart
- Silberährengras
- Stachelschweingras
- Waldmarbel
Gräser nach botanischen Namen
- Achnatherum calamagrostis
- Calamagrostis acutiflora 'Karl Förster'
- Carex buchananii
- Carex morrowii 'Variegata'
- Cortaderia selloana
- Cortaderia selloana 'Pumila'
- Deschampsia cespitosa
- Festuca gautieri
- Festuca glauca
- Hakonechloa macra
- Hakonechloa macra 'Aureola'
- Helictotrichon sempervirens
- Imperata cylindrica 'Red Baron'
- Luzula pilosa
- Luzula sylvatica
- Miscanthus giganteus
- Miscanthus sinensis
- Miscanthus sinensis 'Gracillimus'
- Miscanthus sinensis 'Strictus'
- Molinia arundinacea
- Ophiopogon japonicus 'Minor'
- Ophiopogon planiscapus 'Niger'
- Panicum virgatum
- Pennisetum alopecuroides
- Pennisetum setaceum
- Sesleria caerulea
In unserer Gräser-Datenbank finden Sie nur mehrjährige und winterharte Gräser-Pflanzen, die in unserem Klimaten im Garten überwintern können. Diese Pflanzen werden im Volksmund oftmals als "Gräser" bezeichnet, wir Landschaftsgärtner bezeichnen diese Pflanzen jedoch als "Ziergräser". Die Ziergräser gehören zu der großen Gattung der krautig-wachsenden Pflanzen, also zu den Stauden. Ziergräser bzw. Gräser bieten dem Gärtner eine große Auswahl an unterschiedlichen Standortbedingungen, an diversen Größen und an verschiedenen Farbtönen (sowohl beim Blatt als auch bei der Blüte) an.
Was sind Ziergräser ?
Ziergräser sind Stauden, also krautige Pflanzen, die in der Regel für
den Haus-Garten zu gebrauchen sind; denn Gräser sind winterhart bzw.
winterfest. Ziergräser sind Einkeimblättrige Pflanzen, welche einen
Halm, lange schmale Blätter und Blütenstände in Form von Ähren oder
Rispen mit unscheinbaren Blüten haben. Zu der Gattung der Gräser umfasst
drei Familien: Die Süßgräser (= Poaceae), die Sauergräser (=
Cyperaceae) und die Binsengewächse (= Junaceae). Gräser können sich
sowohl über Samen als auch über Wurzeln im Garten ausbreiten. Bei der
Ausbreitung durch Wurzeln unterscheidet man zwischen horstartig
wachsenden und Ausläuferwurzeln bildenden Gräsern. Viele Ziergräser
wachsen horstartig, d.h. Halme und Blüten treiben aus einer Basis aus,
welche sich mit zunehmenden Alter verdickt und sich das Gras so
ausbreitet. Das Ziergras Fuchsrote Segge (= Carex buchananii) ist ein
Beispiel für einen horstartigen Habitus (= Wuchs).
Andere Ziergräser breiten sich hingegen durch
Ausläuferwurzeln (= Rhizome) aus, d.h. das Gras bildet längere,
unterirdische Wurzeln, die horizontal unter der Erde von der
eigentlichen Pflanzen wegtreiben - teilweise auch oberirdisch. Diese
Wurzeln bilden dann in einiger Entfernung zur Mutter-Pflanze eine neue
Pflanze aus. Der Zwerg-Bambus (= Pleioblastus pumilus) ist ein Gras,
welches Rhizome ausbildet und sich so ausbreitet. Bei stark wuchernden,
Rhizomen ausbildenden Ziergräsern muss oftmals eine Rhizomen-Sperre zur
Eindämmung dieser Ausläuferwurzeln eingebaut werden. Beispiele für
wuchernde Zierpfanzen und Ziergräser: Zwerg-Bambus (= Pleioblastus
pumilus und Pleiblastus variegetus), Schwarzer Bambus (= Phyllostachys
nigra) sowie weitere Phyllostachys- und Pseudosasa- Arten.
Ziergräser - ein Blickfang im ausklingenden Gartenjahr
Die Paletteder Ziergräser reicht von bodendeckenden Arten bis hin zu
ornamentalen Riesen-Gräsern. Die Ahnenreihe der heutigen Sortimente
lässt sich bin die Urzeit zurückverfolgen. Viele Arten werden auch heute
noch nahezu identisch der Wildform im Garten verwendet, während andere
Arten eine reichte Sorten-Auswahl bieten.
Die Vielfalt der Gräser zeigt sich vor allem in Farbe
und Form der Blätter, aber auch in den unterschiedlichen lange zierenden
Blüten- und Fruchtständen.
Durch ihre eleganten Blattlinien und die Formschönheit
der Blütenstand können sie eigenständige Element in Garten und
Landschaft bilden, aber auch eine verbindene Funktion zwischen
verschiedenen Pflanzengruppen erfüllen.
Dabei zeigen die Gräser zu jeder Jahreszeit ein anderes
Gesicht. Im Sommer faszinieren die verspielten Blütenstände, im Herbst
nehmen golden gefärbte Gräser-Halme, die sich im Wind sanft bewegen, den
Blick gefangen und im Winter kann man sich an den mit Raureif
geschmückten Winterhorsten erfreuen.
Das Ausschöpfen der vielseitigen Gestaltungs- und
Verwendungsmöglichkeiten der Ziergräser sollte jeder Landschaftsgärtner,
aber auch Hobby-Gärtner anstreben, getrau dem Motto des
Pflanzenzüchters und Gartenpoeten Karl Foerster: "Ein Garten ohne Gräser
ist grässlich!"