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Fetthenne, Fette Henne - Sedum telephium

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Fetthenne

Deutsche Namen: Fetthenne, Fette Henne, Hohe Fetthenne, Purpur-Fetthenne

 

Botanischer Name: Sedum telephium, hier die Sorte: Sedum telephium 'Herbstfreude' oder Sedum Telephium-Hybride 'Herbstfreude'

 

Familienname: Crassulaceae, Dickblattgewächse

 

Beschreibung und Aussehen

Namenserklärung: telephium = griechischer Pflanzenname nach König Telephos

 

Herkunft: Die Fetthenne ist eine Züchtung aus einer Kreuzung von Sedum spectabile und Sedum telephium; Art: Europa, Westasien (China und Korea), an Felshänge, geröllflächen und in sonnigen Gebüschrändern, Acker- und Wegränder

 

Wuchs: Die Fette Henne erreicht eine mittlere Höhe von 60cm; horstbildend, aufrecht, buschig, verdickte Speicherwurzeln

 

Laub: Blätter; eiförmig bis oval, blaugrün, ledrig flach, fleischig (siehe auch Familiennamen: Dickblattgewächse), am Rand gezähnt; Blattrosetten; Sedum telephium ist wintergrün

 

Blüte: Die Fetthenne hat eine Blütezeit von September bis Oktober (IX bis X); braun-rot, rostrot; schirmförmiger Blütenstand besteht aus vielen kleinen sternförmigen Blüten; Blütenstand sitzt auf einem unverzweigten, glatten und festen Blütenstiel (Blüte so immer aufrecht)

 

Frucht: Ledriger Balg, Fruchtstand der Fetthenne bis ins Frühjahr zierend

 

Standort: Auf halbschattigen bis sonnigen Standorten mit mäßig tuf Rabatten, in Schnittblumenbeeten (Blüte für Herbstdekorationen) und an den Rand von Staudenbeeten; vor warme und heiße Südmauern, in Südböschungen, in größere Steingärten, auf trockenen Standorten unter Dachvorsprüngen, in Kübeln und Balkonkästen rockenen, nährstoffreichen Böden; bevorzugt sandige, durchlässige, schwach saure bis neutrale Böden; Fette Henne ist kalktolerierend, sehr gut anpassungsfähig an den Standort

 

Lebensbereiche: Fr1b (= Freiflächen, trockener Boden, beetstaudenähnlich), FS1-2 (= Felssteppen, trockener bis frischer B.), St1 (= Steinanlagen, trockener B.), B1 (= Beet, trockener B.)

 

Verwendung: Fetthenne auf Rabatten, in Schnittblumenbeeten (Blüte für Herbstdekorationen) und an den Rand von Staudenbeeten; vor warme und heiße Südmauern, in Südböschungen, in größere Steingärten, auf trockenen Standorten unter Dachvorsprüngen, in Kübeln und Balkonkästen

 

Pflanztipps: 3 bis 4 Fetthennen pro Quadratmeter (qm); Pflanzabstand 0,50 bis 0,60 m (zwei Fußlängen); möglichst einzelnd oder in kleinen Tuffs von bis zu 3 Fetthennen zu pflanzen

 

Pflege: Fetthenne ist sehr wiederstandsfähig und anpassungsfähig; Sedum telephium alle 3 bis 5 Jahre rohden und mit einem Spaten teilen (oder wenn die Blütenstände herunterhängen); gedeiht auch gut in trockenen Bereichen; die Blütenstände der Fetthenne im Winter oder im Frühjahr schneiden; die Fette Henne ist leicht zu pflegen

 

Hinweise: Winterhart, sehr frostharte Staude, hitzeverträglich, trockenresistent; Bienen- und Insektenweide, da Blüten voller Nektar; Schnittpflanze (Blüte); Blattschmuck-Staude, auch für Gestecke und Blumensträuße in der Floristik

 

Vermehrung: Fetthenne (Sedum telephium) ist durch Stecklinge zu vermehren oder durch Teilung des Wurzelgeflechts im Frühjahr zu vermehren

 

Besondere Arten und Sorten: Sedum spectabile 'Brillant', kraminrose Blüten, Blätter hellgrün, bis 40 cm hoch; Sedum telephium 'Carmen', dunkelrosa Blüte, trockenresistent; Sedum telephium 'Stardust' mit weißer Blüte; Sedum Maximum- Gruppe 'Matrona', rosa Blüte, bis 0,50 m hoch, Blätter sind bräunlichgrün

Bilder von Fetthenne, Fette Henne - Sedum Telephium

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Stand 25.05.2016